Bei einer Wärmflasche handelt es sich um einen Behälter aus hitzebeständigem Kunststoff, der mit einem Schraubverschluß geschlossen werden kann. Dort hinein kann heißes Wasser gefüllt werden, um damit bestimmte Körperstellen zu wärmen. Das ist nicht nur gegen das Frieren im Winter eine äußerst effektive und kuschelige Möglichkeit der Wärmequelle, sondern hilft auch bei Schmerzen und Verspannungen sehr gut. In der Regel sind Wärmflaschen rechteckig in einer Größe von 30 mal 20 Zentimetern. Die Standardfarbe ist natur.
Natürlich gibt es im Handel inzwischen viele Abweichungen vom Standard und neben unterschiedlichen Größen und Farben gibt es auch außergewöhnlichere Formen wie Herzen, Kreise oder kleine Figuren. Der Kunststoff selbst ist meist auf einer Seite gewellt und auf der anderen Seite glatt. Das schaut nicht nur interessant aus, es sorgt auch für unterschiedliche Wärmeflächen. Die gewellte Seite ist etwas kühler, als die glatte Seite. Wem das allein noch zu ungemütlich ist, der nutzt einen weichen Bezug aus kuscheligem Stoff und zieht diesen ganz einfach über die Wärmeflasche. Auch den gibt es in allen möglichen Farben, Designs und Materialien.
Bei Kindern sind speziell kleine Figuren aus Disney-Filmen und Comics sehr gefragt und auch die Größe der Wärmflasche ist entsprechend kleiner und an die körperlichen Bedürfnisse des Kindes angepasst. Die Wärmflaschen für die Eltern sind etwas größer und beim Design etwas zurückhaltender gestaltet. Für jeden Geschmack bietet der Handel inzwischen die passende Wärmflasche. Diese ist mittlerweile so beliebt, dass es kaum einen Haushalt gibt, indem die Wärmflasche fehlt.
Und die Geschichte der heutigen Wärmflasche beginnt genau zu dem Zeitpunkt, an dem der Mensch bemerkte, das bei kleinen Wehwehchen Wärme einfach gut tut. In den Anfängen erhitzte man deshalb Ziegelsteine auf dem Feuer und schlug diese dann in Leinentücher ein, um sie dem Kranken zur Linderung seiner Beschwerden zu reichen. Später wurden die Steine von ersten Flaschen ähnlichen Behältnissen aus Zinn abgelöst. In der ehemaligen DDR benutzten die Menschen Wärmflaschen aus Porzellan und heute ist es eben Kunststoff. Dieser ist leicht, speichert die Wärme ausgesprochen gut und ist sehr robust. Trotzdem sollte nie kochendes Wasser in die Wärmflasche gefüllt werden, sondern immer nur warmes bis heißes Wasser. So wird der Kunststoff geschont und der Nutzer muss keine Verbrennungen auf der Haut fürchten.